Clubregatta 2010

Oder…. Wie der Klimawandel unser Hobby verändert.

11.September 2010 herrlicher Sonnenschein Windvoraussage 2-3. Hektisches Gewusel auf den Booten. Schnell noch die XXL Genua angeschlagen, die Windfäden sorgsam gekämmt und wie immer… zu wenig Zeit bis zum Start. Schon läuft wieder einer dieser oberpingelingen Sportwarte mit der Drucklufttröte wild hupen über den Steg um zur Steuermannsbesprechung zu laden. Ordnung muss sein! Endlich…. alle Segler waren versammelt die Startgelder bezahlt. Die Steuermannbesprechung konnte beginnen. Schnell noch mal das Startprocedere welches jetzt einem normalen Regattastart entspricht erklärt, die Regattabahn virtuell abgesegelt und auf die deutlich verkürzte Startlinie hingewiesen und schon konnte es losgehen. Mehr "Action" an der Startlinie war, trotz wenig Wind, somit vorprogrammiert. Nach erfolgreichem "Warm up" fiel um 13 Uhr der Startschuss und 19 Boote gingen auf die Bahn. Na ja, so richtig los ging es dann doch nicht, denn der Wind war ziemlich flau. Aber immerhin, bis Kälberwerder konnten die meisten noch segeln. Bis Schwanwerder hatten wir dann etwa eine gefühlte Geschwindigkeit von minus 3 Kn über Grund und das sagt wohl alles!! Erste Unmutsbekundungen wurden laut und hie und da wurde dank der Kraft der zwei Kerzen oder einer filigranen Glühwendel ein Kraftstoffluftgemisch zur Explosion gebracht um dann entweder zwei oder viertaktend dem heimatlichen Steg entgegenzuquirlen. Immerhin, 5 Booten gelang das Kunststück die Tonne 4, die erstmalig das Ende der Regattabahn darstellte, unter Segeln zu erreichen. Es hält sich aber auch hartnäckig das Gerücht, dass da evtl. auch ein noch nicht näher bekannter chinesischer Hybridantrieb im Spiel gewesen sein könnte. Jan und Jürgen auf der Dyas waren die Ersten im Ziel und konnten die Siegertrophäe abstauben. Respekt! Wilfried Boysen vom Nachbarclub konnte auf Platz 2 segeln. Auf Platz 3 segelte dann wieder ein Segler von uns, nämlich Horst Enders dicht gefolgt von Peter Bolz auf der Arion 29. Auf Platz 5 wurde Peter Beyer ins Ziel gepustet.
Preise hatten wir genug, aber…wie sollten wir die vergeben? Wir entschieden uns den 5 "unerschrockenen" Sachpreise und Urkunden zu überreichen und die restlichen Preise unter allen Teilnehmern zu verlosen.
Nun, Begeisterung sah anders aus aber Kaffee und Kuchen halfen etwas über die Enttäuschung hinweg.
Ein großes Dankeschön gebührt den Seglerfrauen, die immer bereit sind zu helfen und zu spenden und das Buffet zu ergänzen. Erika, Margit, Karin, Petra, Christina und Christiane(ich hoffe ich habe niemanden vergessen), sowie unserem Michael für sein Buffet von dieser Stelle noch mal ein herzliches "Dankeschön".
Bei gutem Essen, prickelnden Getränken und noch vielen kameradschaftlichen Gesprächen klang ein zauberhafter Spätsommerabend aus.

Fazit: Kein Wind aber………. Fest gelungen!

Ingrid und Rainer

 

Hier noch ein par schöne Bilder!


         

        

          

          

          

 


Ansegeln 2009

Am Sonnabend, den 9.Mai 2009, fand das Ansegeln unserer Segelabteilung statt. Dieser Termin wurde Anfang des Jahres auf unserer Seglerversammlung festgelegt, genauso wie die Termine für das Absegeln und für unsere Clubregatta. Also viel Zeit für alle Segelkameraden, sich diesen Tag von beruflichen oder anderen Terminen freizuhalten. Leider war die Resonanz nicht so, wie sich das der Segelvorstand und die mit der Vorbereitung befaßten Sportkameraden erhofft hatten.
Trotz allem kamen acht Boote mit ihren Skippern zu dieser Veranstaltung. Treffpunkt war angegeben mit 11 Uhr, Start um 12 Uhr. Da im Vorfeld von den für die Abwicklung zuständigen Sportkameraden ein kleines Geheimnis über das Wie und Wohin gemacht wurde, waren wir alle gespannt, wie nun das Absegeln stattfinden sollte. Nach einer kurzen Ansprache von Christian Gilly wurde uns erstmal ein Kreuzworträtsel überreicht, was zu lösen war, um das Ziel unserer kleinen "Regatta" zu erraten. Jürgen Wroblewski hatte zu diesem Rätsel Lösungsworte aus der Seemannssprache ausgesucht, wie zum Beispiel "wie heißt der Meeresgott" oder "Zubehör auf einem Schiff", also POSEIDON oder ANKER, und Christiane, Vorschoterin auf der "Varuna", hatte mit ihren Schulkindern das Kreuzworträtsel gebastelt. Das Lösungswort wurde nach einigem Nachdenken natürlich von allen gefunden: LINDWERDER. Geplant war zuerst eine Art Le-Man-Start, so nach der Devise "Gentlemen, start your engine", aber nach reiflicher Überlegung hatten alle teilnehmenden Boote doch eine ganz normale Startvorbereitung mit der Bitte des Sportwartes, wenn möglich in etwa zusammen zu bleiben. So gingen dann sechs Boote unter Segeln und zwei mit Motorkraft Anker auf bzw. Leinen los Richtung Lindwerder. Der angesagte Platz war die Lieperbucht. Wolfgang Abramowski mit der "Achten" und Rosi Dittert mit "Strolchi III" gingen als erste Boote vorweg, um einen geeigneten Platz für das "Päckchen" zu suchen. Als segelnde Nachzügler machten sich die "Christina", "Windjammer", "Undine", "Black Bird", "Varuna" und die "Finholma" auf den Weg. So ging dann die Flotille bei sonnigem Wetter und passablem Wind auf Kurs Richtung Lindwerder. Da unser Horst mit seinem neuen Großsegel beim Heißen ein kleines Problem hatte, warteten die Finholma und die Christina auf Windjammer und machten sich dann auf die Verfolgung der vorauseilenden Boote. Auf diese Weise kamen diese drei Boote noch zu einer kleinen internen Wettfahrt, die mit kleinem Vorsprung die Finholma für sich entscheiden konnte.
Nach Erreichen der Lieperbucht wurde dann Ausschau nach unseren Quartiermeistern gehalten. Es war nicht so einfach, einen geeigneten Ankerplatz für alle Boote als "Päckchen" zu finden. So machte dann auch Rasmus noch ein wenig Wind, und die ersten Boote, die schon zusammen lagen, mußten höllisch aufpassen, um nicht mit anderen Ankerliegern zu kollidieren. Aber schließlich klappte alles, und die restlichen Boote konnten sich dann dazulegen. Die nächsten zwei Stunden wurden bei Kuchen - hervorragend die Kreationen von Christiane und Christina (Vorschoterin bei Horst Enders) - und Kaffee und viel Klönsnack auf den Booten verbracht, bis sich dann die Boote langsam auseinander navigierten und Richtung Welle-Poseidon auf den Rückweg machten. Bei gutem Wind, der auf dem Wannsee noch ganz schön auffrischte, kamen alle sicher an den Vereinssteg.
Da im Vorfeld bei unserer Ökonomie Suppe satt bestellt wurde, wurde dann der Rest des Tages bei Kartoffelsuppe mit Würstchen und Chili con carne auf der Terrasse unseres Clubhauses verbracht.
Resümee dieses Tages: Nicht nur der Schreiber dieser Zeilen, sondern alle Teilnehmer beim Ansegeln fanden, daß dieser Tag und auch der Ablauf der Veranstaltung sehr harmonisch verlief und man einmal wieder mit anderen Segelkameraden über Gott und die Welt länger reden konnte.
Dankan alle, die mit viel Engagement mit halfen, unser Ansegeln 2009 zu gestalten.

Die Crew der Finholma

        

        

        

        


Gothiafahrt 2008

Hallo Rainer,

vielen Dank für die schönen Fotos.

       

        

         

         

         

    


"Picassos" bei der Restaurierung des Seglerstegs

Die unendliche Geschichte vom Seglersteg geht langsam zu Ende. Nach vielem Hin und Her - welcher Stegbelag und warum und überhaupt - ist nun doch ein Ende in Sicht.Die ersten 20 Meter werden in den nächsten Tagen verlegt. Unsere Picassos Manfred Sparrer und Horst Enders haben in den letzten Tagen den Pinsel und Rollen geschwungen und die eisernen Pfähle und Träger des Seglerstegs mit Rostschutz versehen. Eine Arbeit, die ganz schön in die Knochen ging, und das bei der Hitze in den letzten Tagen. Die alten Holzbohlen hochheben, den Arbeitsponton erneut verschieben, die Eisenträger von unten streichen und vieles andere mehr. Chapeau kann man da nur sagen oder auf Deutsch: Hut ab vor dieser tollen Leistung. Die Befestigung des neuen Belags ist zwar auch nicht einfach, aber nun ist die unendliche Geschichte Dank Eurer tollen Leistung dem Ende nahe. Vielen Dank Euch Beiden!
Am 5. Juli machten sich Harry Koch und Harald Jung an die Vollendung des ersten Teils unseres Seglerstegs. Auch an diesem Tag herrschten sommerliche Temperaturen, so dass in Punkto Schwitzen die gleichen Voraussetzungen wie bei unseren Picassos waren. Auf jeden Fall hatte beide der Ehrgeiz gepackt und sie brachten sämtliche vorhandenen Gitterroste an.
Das Produkt kann sich wirklich sehen lassen, wie man auch auf einem Foto sehen kann. Wer und vor allem wie und mit welchem Elan die Segelkameraden diese Arbeiten vollbrachten, kann man auf den folgenden Bildern gut erkennen.
Am Abend des 5. Juli saßen einige Segelkameradinnen/en mit Harry und Harald noch zusammen und leisteten ihnen beim Abschwitzen noch Gesellschaft.
Allen Segelkameraden, vor allem unseren Harald, der ja die meiste Arbeit mit Bestellungen, Vermassung usw. hatte, herzlichen Dank für die tolle Leistung.

Im Namen aller Abteilungsmitglieder

Gerhard Schardin